QUOTES & REVIEWS (constantly updated) 

FEEDBACK ZUR CD "Lass leuchten uns dein göttlich Licht" (Dezember 2020)

Es ist Musik zum eintauchen und still, nachdenklich und hoffnungsvoll getröstet und ermutigt zu werden. Du machst Musik ohne Klischee's mit mit Ecken und Kanten des Lebens, Klänge aus Schmerz und Zweifel, Umarmungen und Seelenbrot. 

David Plüss, Creation Music, Zofingen (CH), 01/2021 

Klingendes Leuchten 
Oratorium von Uwe Steinmetz 
Luther und Melanchthon waren dabei, als diese CD entstand, denn sie wurde in der Schlosskirche zu Wittenberg aufgenommen, wo die beiden Reformatoren im Altarraum begraben liegen. Aufgenommen wurde sie einen Tag, nachdem das Oratorium „Laß leuchten uns dein göttlich Licht“ am Buß- und Bettag 2020 in der Berliner Emmauskirche im gottesdienstlichen Rahmen seine Uraufführung erfahren hatte. In diesem Werk verbindet der Komponist  und Musiker Uwe Steinmetz (geboren  1975) Freiheit und Improvisation mit klarer Form. Das bedeutet, es kann sich zuhause fühlen, zumindest ein Stück weit, auch wer kein geübter Spiritual-Jazz-Hörer ist, denn Spiritual Jazz ist die musikalische  Sprache von Steinmetz – jene Musik, die ihre Wurzeln in den protestantischen Kirchen Nordamerikas hat und für die Namen wie Duke Ellington, Mary Lou Williams und John Coltrane stehen. Bei Steinmetz kommt noch eine dezidierte Kenntnis und Praxis der europäischen Kirchenmusik und Geistestradition hinzu. Alles Elemente, die in dem neuen Oratorium eine reiche, überzeugende Verbindung eingehen. 

Auch textlich ist „Laß leuchten uns  dein göttlich Licht“ eine reiche Mischung aus biblischen Texten und Passagen aus Luthers reformatorischen Hauptschriften, deren 500-jähriges Bestehen im vergangenen Jahr den Anlass für die Komposition darstellte, und eindringlichen Worten des Triviums John Miltons, Dietrich Bonhoeffers und des zeitgenössischen Dichters und Pfarrers Christian Lehnert. Worte, die gelesen und dann umhüllt werden von einer inspiriert-anregenden jazzigen Melange, die in ihrer Motivik allein sieben Choräle Martin Luthers aufruft und zitiert. Man sollte es hören, denn was kann man dazu sagen oder schreiben? Vielleicht das, was die Berliner Regionalbischöfin Ulrike Trautwein, die mit Steinmetz und den Seinen den Gottesdienst feierte, in ihrem lesenswerten Text im Beiheft fest-hielt. Auf sie, so Trautwein, wirke das alles „nicht wie ein Vortragen von Musik, nicht wie Vorspielen, sondern wie ein langes  meditatives Gebet, crossgenre und gewissermaßen mit mixed materials, also ein gemeinsames, liturgisches Durchspielen. Sie laden mich ein, (...) herauszufinden, was sich zwischen den Texten und Klängen und dem Nebeneinander ereignet– ganz persönlich und tiefenrührend.“ Das ist wahrhaft gut gesagt über ein Werk, in dem es viel zu entdecken und wiederzuentdecken gibt, so auch eine Passage Dietrich Bonhoeffers aus „Widerstand und Ergebung“, die mit dem Satz endet: „Mag sein, dass der Jüngste Tag morgen anbricht, dann wollen wir gern die Arbeit für eine bessere Zukunft aus der Hand legen, vorher aber nicht.“ Reinhard Mawick,2/2021 Magazin zeitzeichen

„….Gemeinsam mit Uwe Steinmetz am Saxophon und Daniel Stickan an der Orgel entstand Musik mit einem ganz besonderen Zauber. So schön und klar, dass sie mit Worten eigentlich gar nicht zu beschreiben ist…“ „Jazz Night entfacht einen ganz besonderen Zauber“ Rems-Zeitung vom 01.08.2017

"Magmalicht -Vom Himmel hoch bis in die Magmatiefen der Erde und zurück: Kleiner ist er nicht, der Raum, den Daniel Stickan und Uwe Steinmetz mit ihrer ganz und gar eigentümlichen Musik durchmessen, oft in ein und demselben Stück. Ihre sich erst in der gemeinsamen Improvisation zum Ganzen rundenden Kompositionen laden ein zur Versenkung, weil sie den Hörer in jedem Moment ganz nahe kommen lassen. Diese Musik ist, mit einem alten Wort gesagt, ohne Falsch. Noch da, wo sie Abgründe zeigt, Risse und Dunkelheit, Brüche und Zweifel, erkennen wir – uns. Die beiden verschworenen Brüder im Geiste (!) feiern in ihrem irisierenden Spiegel aus Klang beides, maximale Bezogenheit und ein Höchstmaß an Autonomie. Dabei glückt ihnen Musik, die wahrhaftig ist und ekstatisch: was für ein seltenes Geschenk."
Tom R. Schulz; Elbphilharmonie, Liner Notes von "Where Roots Grow" 2017

"Die heiligsten Momente des Konzerts sind aber die, wenn der Minimalismus in Meditation übergeht. Besonderen Anteil daran haben, last but not least, die weichen und langen Töne von Uwe Steinmetz, die Haages Formation zum Quintett ergänzen. Der dem Hörer die Augen schliesst und das Gesicht mit glücklichem Glanz erfüllt." 
Markus Kritzokat, Die Welt 

"Hier kommt Musik für Leute, die sich von nichts abschrecken lassen, schon gar nicht vom Höchsten. Denn von nichts Geringerem handelt die halb komponierte, halb in der Improvisation gefundene Musik auf dem Album “Waves"...Wohl gibt es gewaltige, ja gewalttätige Momente in den Improvisationen, eine über alle Ufer tretende Kraft. Doch bleibt ihr Zentrum, ihr Demutskern, stets gegenwärtig. Diese Platte ist für die Wählerischen, für die, die nicht so viel Musik hören, dann aber richtig. Strahlend umgibt sie, was beim Menschen (fur die meisten von uns) unsichtbar bleibt: Aura." 
Tom R. Schulz, Hamburger Abendblatt, Jan. 2014 über die CD WAVES 

"Beautiful, evocative, compelling, dense at times while deeply tinged in heart and soul, Uwe Steinmetz’s brilliant original compositions and visionary arrangements of classical masterworks are eminently suited for the lens of the modern day string quartet form. Masterfully brought to focus by the Fitzwilliam String Quartet, enriched and enlivened by jazz violin wizard Mads Tolling, and highlighted by the composer’s own hard swinging virtuosic saxophone playing, the new record of Uwe Steinmetz and the Fitzwilliam String Quartet is a must-listen for anyone with ears for what’s happening in contemporary cross-genre music making." David Balakrishnan, violinist/founder of the Turtle Island String Quartet 

"Anyone who has met saxophonist and composer Uwe Steinmetz, and heard him play, soon finds that his art and his vision are all of a piece, inseparable. Sheer love of music bubbles over, as does his passion for sharing that love with people of different cultures. In the process, connections are not so much “created" as “discovered". We were treated to an immense variety of tone-colours, ranging from firm and forceful to quiet and delicate." Review by Kathleen Dodds of a Solo-Recital at "The Barn Theatre", Greencoat Place, London in April 2012

Zum Konzert mit Boris Becker und Torsten Laux bei "Orgelland entdecken" beim Krummhörner Orgelfrühling 2013: 
Schläge, Sounds, tiefe und mahnende Töne, Dissonanz – aufrührend, impulsiv, durchdringend. So begannen die Musiker. Cluster an der Orgel, stete und wiederkehrende Grundrhythmen – Schauer auf dem Rücken. Die Musik, die nun in der kommenden Stunde folgte, war von allerhöchster Qualität und beeindruckte die Zuhörer immens. Aber was noch viel tiefer unter die Haut ging, war die theologische Seite. Zusätzlich zu den musikalischen Improvisationen wurden teilweise parallel, teilweise alleinstehend, Texte Bonhoeffers vorgetragen. Die Botschaft dieser Vorträge war so intensiv, dass im Laufe des Abends viele Tränen flossen, einige Besucher sogar die Kirche weinend verließen. 

Wie soll es gelingen, urtümliche und meditative Klänge, Traktieren der Orgel, ein jubelndes Saxofon, Drums und Glocken, Cluster, Blockflötentöne, Sanftheit und stählerne Sounds, Seelenpein und Verzweiflung, Hoffnung und Tod, die von Instrumente hörbar in die Seelen und Herzen gelegt werden, zu beschreiben? Wer das alles nicht gestern live erlebte, wird es wohl kaum erfahren. Es bleibt nur, eines der nächsten Konzerte des Trios zu besuchen und sich berühren zu lassen. Mehr geht einfach nicht. Zum Abschluss gab es begeisterten, frenetischen Applaus und stehende Ovationen. Der Applaus wollte gar nicht mehr enden, wobei mancher Besucher noch an der Taschentücherpackung hantierte. Hätte Siek Postma nicht mit Dankesworten begonnen, wäre wohl noch lange weiterapplaudiert worden. 
„Orgelland entdecken“ bedeutet, dass solch ein Konzert auch eine zutiefst geistliche Dimension bekommt
." Daniel Kunert (Orgel-Information.de) 

“Every Time I Feel The Spirit" is an ambitious, inspiring and manysided composition covering jazz from original swing styles up to experimental free elements. It looked and sounded truly handsome. The solos were courageous and bright – provided with the top musicians. Therefore this should absolutely be heard again. " 
- Jukka Hauru, Helsingin Sanomat – 
ABOUT THE PREMIERE OF MY BIG BAND SUITE AT THE ESPOO FESTIVAL 16th June 2011 

ÜBER DIE MITWIRKUNG BEI ULRIKE HAAGES NEUEM PROJEKT "in:finitum" 
"Wie mit der Lupe vergrößert ihr Spiel jede klangliche Nuance und macht im Zusammenprall der Töne explosive Kraft spürbar. Und gerade die Annäherung an das vertraute Ufer des Jazz bringt einen besonders intensiven Moment hervor: Im Zusammenspiel mit dem Schlagzeuger Eric Schaefer und dem Saxofonisten Uwe Steinmetz verdichten sich die Klangwolken zu einem reinigenden Gewittersturm." (DIE ZEIT) 

"Your music is beautiful and fresh. A breath of fresh air and I must hear more.
Tim Price, Jazz-Saxophonist, USA 

“...the band resembles the electric unit Wayne Shorter assembled for his High Life project." 
Coda (about the first CD with Ben Schwendener, Boston, USA) 

ZUR NEUEN CD mit Ben Schwendener, Release März 2011: 

"Beim ersten Hören der vorliegenden CD war ich sehr von der Simplizität und Subtilität des Vortrags angetan. Gerade in der heutigen Zeit, in der vieles auf das Spektakuläre ausgerichtet ist, hat man hier eine mutige und geradezu notwendige künstlerische Entscheidung getroffen. 

Sparsame Improvisationen, lyrische Interpretationen und melodisches Gewicht lassen den Hörer immer wieder Neues entdecken. Die Herausforderung, Komplexes in einer möglichen Simplizität darzustellen, ist hier hervorragend gelungen. 
Solistische Darbietungen ergeben sich auf natürlichem Wege und wirken in ihren Abläufen nie arrangiert. Die Stücke der CD sind alle namenhaften Komponisten und Musikern gewidmet deren musikalischen Eigenheiten und „Trademarks“ eine sehr gute kompositorische Umsetzung finden. 

Bridget, Uwe, Ben und Michael ist mit diesen Aufnahmen, die zwei Studio-Live-Sessions repräsentieren, etwas Besonderes und musikalisch Nachhaltiges gelungen. Bravo! Diese CD wird sich bestimmt öfter in meinem CD-Player drehen!" 

Peter Weniger, Jazz-Saxophonist 

„Das Saxophon jubelt, jauchzt, klagt, es swingt und schwelgt. Uwe Steinmetz entlockt seinem Instrument eine ganze Palette an Stimmungen und nimmt seine Zuhörer, wie er es sich bei der Begrüßung gewünscht hat mit auf eine Reise. 
Das Ensemble hatte stimmungsmäßig alles drauf, konnte seine Zuhörer durch zarte träumerische Melodik ebenso bestechen wie durch mitreißende Improvisationen." 

Niederelbe-Zeitung 

zu “STATIONEN AUF DEM WEG ZUR FREIHEIT": 
(...) Die neun Teile der Suite verwenden Gedichte wie “Tat", “Vergangenheit" oder das bekannte “Von guten Mächten". 
Steinmetz nutzt sie für unterschiedliche gestaltete, tiefgründige Reflexionen. Sie beschreiben, illustrieren, kommentieren die Passion Bonhoeffers, seine Kraft jenseits des Leidens. Doch die Musik vertont nicht nur, sie öffnet über den Text hinaus Räume zum Nachdenken. (...) Die Instrumentalisten harmonierten bestens, strichen die ruhigen, besinnlichen Momente heraus, horchten Stimmungen und Gefühle aus, die in Bonhoeffers Gedichten zum Ausdruck kommen. Es war eine emotionale, feinnervige Wiedergabe, die über 60 Minuten ihre Dichte behielt. 
Landeszeitung Lüneburg 

“Ein gelungener Weg der künstlerischen Umsetzung von Deutschlands dunkelster Zeit, ein hoffnungsvolles, zukunfstweisendes Zeichen aus einem neuen Deutschland." 
Gunnar Soederlund, KULTUR FOR LIVET, Stockholm 

“Meine Gratulation zu dieser wundervollen CD-Produktion. Was für ein kraftvolles und bewegendes Stück Musik. Ich war persönlich tief berührt beim Hören der Musik und des Textes." 
Mark Ludwig, TEREZIN STRING QUARTET, Boston/USA 

zur Musik von APFELSCHAUN // Quartett mit dem Bostoner Musiker Ben Schwendener: 
“...easy-going, based on simple melodies and counterpoint, hummably affable all the way. It’s thoughtful music, but not the kind you necessarily have to screw on your thinking cap to properly enjoy." 
All About Jazz 

“Apfelschaun is an instant favorite." 
L.J. Kopf, WWPV-FM 

“Through it all, the musicians’ discerning excursions and the leader’s articulately crafted compositions provide the winning formula." 
All Music Guide 

“Virtuos, sperrig, klagend, aufbrausend - das EUROPEANARTENSEMBLE (...) setzte die Stimmungen in den Gefängnisgedichten Dietrich Bonhoeffers in der St.-Liborius-Kirche in Bremervörde eindrucksvoll um. (...) Den Zuhörern in Bremervörde bot sich damit ein großartiges Konzert mit ebenso großartigen Musikern und einem Komponisten und Solisten, dem musikalische und theologische Tiefe ein wichtiges Anliegen ist. 
Kay Oppermann, Evangelische Zeitung / Sprengel Stade 

zur Musik von SONGFUL: 
„Die außergewöhnlichen technischen Fähigkeiten von Steinmetz und Wöste decken sich mit der kommunikativen Kraft ihrer herausragenden Improvisationen und Kompositionen.“ 
Helen T. Taylor, Director of Music, Plymouth Church, Belmont 

„SONGFUL flößt altbekannten Melodien neue vielschichtige Bedeutung ein, indem sie einfühlsam die Sprache des Jazz nutzen um Musik zu erschaffen, die frisch, wundervoll und intelligent ist.“ 
Thomas Schmidt, Director of Music, Saint Peter`s Church, NYC 

“Uwe Steinmetz und Frank Wöste improvisierten in unglaublicher Farben- und Figurationspracht, und interpretierten mit sehr viel Gefühl für den Moment die Stücke." 
Christa Bechtel, Diepholzer Kreisblatt 

„Eine faszinierende Kombination von Klängen, die den Zuhörer überraschen, fesseln und mitnehmen an einem Ort spiritueller Ruhe, Betrachtung und Freude." 
Jeanne M. Lucas, Old South Church, Boston